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PARADISE OF FOOTBALL PITCHES | WORLDWIDE

Ob private oder berufliche Reisen, ob verwilderter Bolzplatz oder das hochmoderne Stadion, für meinen Blog "Paradise of Football Pitches | Worldwide" halte ich regelmäßig nach spektakulär gelegenen und augenscheinlich unvergleichbaren Fußballplätzen Ausschau. Im Fachgagon spricht man auch vom Phänomen und der Faszination eines 'Groundspotter'. Mit persönlichen Geschichten und einmaligen Erlebnissen möchte ich Dir gerne erzählen, wie jenes Foto entstanden ist und warum gerade Stadien oder gar Bolzplätze doch recht einzigartig sind.


- 15.06.2019 - Aktualisiert am 01.11.21

@Emden

Einmal Richtung Seehafenstadt Emden und zurück. Von Berlin aus liegen gute 530 km zwischen beiden Städte. Mit dem Zug bin ich in unter 5 Stunden in Otto Waalkes' Heimat- und Geburtsstadt angekommen. Am HBF suche vergeblich nach einem E-Scooter, wie sie in Berlin überall (im Weg) stehen. Der Bus Richtung Hotel fuhr, natürlich, vor meinen Augen weg, also musste ich warten, lange warten. Um aber keine weitere Zeit zu verschwenden ging ich nach einer Stunde zum Taxistand. Nach dem Hotel Check-in und der Zimmerbegutachtung ging es zu Fuß schnurstracks Richtung Stadion. 25 Minuten und 1,7 km Fußmarsch später bin ich da. Durch den Stahlgitterzaun hindurch versuche den Schriftzug des Stadionnames über dem Haupteingang ragend unbemerkt zu fotografieren. Zwei Fan's, die gerade dabei waren etwas für den nächsten Heimspieltag vorzubereiten wie ich später erfuhr, sahen mich kurzerhand und fragten, was ich denn da mache. Auf meine Gegenfrage, ob ich kurz ins Stadion könne um es fotografieren, antworteten sie nach kurzem zögern dann doch mit 'Ja'. Nach einigem fußballerischen Fachsimpeln zeigte mir Erik sein Wohnzimmer. Er und sein Kumpel Kevin sind seit Teenager aktive Mitglieder der Ultraszene vom BSV, stehen immer und überall hinter ihrem Verein und würden ihrem BSV niemals den Rücken zudrehen, selbst als es, wie 2011, finanziell sehr eng wurde und der Zwangsabstieg mit einem kompletten Neustart in Liga 6 die Folge war. Während meines privaten Stadionrundgangs blieben wir an manchen Stellen länger stehen und Erik gab seine legendären Geschichten zu unvergesslichen Auswärtsfahrten nach Berlin, Bremen oder dem Ruhrpott zum Besten. Ich kann diese sehr gut nach vollziehen, da ich selbst als Teenager des öfteren bei Auswärtsfahrten nach Düsseldorf oder Hamburg mit der Hannover 96-Ultraszene unterwegs war. Auf der Nordtribüne sitzend erläuterte mir Erik, was es mit dem Bushaltestelle-Symbol auf sich hat. Anfang der Saison 2004/2005 gab es kein offiziellen (und gesponserten) Stadionnamen, so dass die Fanszene sich entschloss ihr Stadion in die Deichkicker Arena umzubenennen. Dabei fiel einigen Fans auf, dass deren Stehplatztribüne mit ihrem Blech und Fenstern aussieht wie eine ortsübliche Bushaltestelle. Kuriose Geschichten made in Emden.

Fakten:

Der Sielweg 10 im ostfriesischen Emden ist die Adresse vom Ostfriesland-Stadion und die Heimat des BSV Kickers Emden. Möchte man die Heimspiele, zusammen mit 7.200 weiteren Fußball- und Kickers-Fans. verfolgen, ist die Anreise mit dem Auto, dem Bus oder dem Paddelboot möglich. Mit einer Stadionnahen Boots-Anlege-stelle, direkt hinter der unbedachten Osttribüne, sind es nur noch zwei, drei Minuten Fußweg bis zum Haupteingang. Das Vereinsheim ist nicht nur den Verantwortlichen vorenthalten, sondern dient an Spieltagen auch als bekannter Fan-Treff. Die erstklassig gemalte Hausfassade schmückt sich mit dem Konterfei eines abwehrenden Torwarts. Ob es sich hierbei um die Torwart-Legende Uli Stein handelt? Wohl nicht. Dennoch ist es eine schöne Anekdote: Im Alter von damals 47 Jahren half Uli Stein dem BSV für ein Spiel aus (3-0 gegen den BV Cloppenburg), da zahlreiche Spieler verletzt oder gesperrt waren. Damals wie heute steht die Ultra-Gruppierung bei Wind und Wetter hinter dem Tor ihrer überdachten  "Bushaltestelle". Da die vierstufige Nordtribüne mit Blechdach und Blechwänden solch einer ähnelt, ist sie in Fankreisen als solches bekannt. Entlang der mit 500 Sitzschalen gestückten und überdachten Haupttribüne sind die Ersatzbänke platziert. Einige Schritte haben auch die Gästefans ihren Bereich. Direkt über den rangt die einzige elektronischen Anzeigetafel.



- 01.06.2019 - Aktualisiert am 01.11.21

@Berlin

Die Fußball-Saison 2018/2019 steht nun in den Geschichtsbüchern. Markiert als TB-Berlin-Highlight, die Landespokalfinalteilnahme und ich war live dabei.

Im Auftrag von TB Berlin erfolgte mein Startschuss mit dem Heimspiel von TB Berlin gegen Lichtenberg 47 in der Oberliga Nordost, am Ende ein glückliches 1:1 für Lichtenberg, dank eines gut platzieren Fernschusses. Einen Tag nach Nikolaus spielte TB Abends und bei non-stop Regen gegen Blau-Weiß 90 Berlin. Immerhin war das Flutlicht eingeschaltet und die Fußballromantik nahm ihren Lauf. Im Spielertunnel zwischengeparkt bereitete ich meine Kamera auf kommenden 90 Minuten vor. Ich fixierte einen extra Regenschutz über mein Teleobjektiv, verstaute alles andere und los ging's. Damit in den Fotos Publikum zu sehen ist, stellte ich mich immer auf die Gegenseite der Haupttribüne. Niemand möchte ein leeres Stadion in den Fotos sehen, auch wenn es noch so schön ist.

Fakten:

Zwischen der Messe Berlin und dem Teufelsberg, zwischen Olympiastadion und der AVUS, dort ist das Mommsenstadion zuhause. Im August 1930 eröffnet ist das Stadion mit seiner Tartanbahn ein findiger Ort für Fußball, American Football und zahlreichen Leichtathletikaktivitäten. Während der olympischen Spiele 1936 diente das rund 13.000 Zuschauer große Areal als Austragungsort des dazugehörigen Fußballtuniers. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der neugegründete Verein Tennis Borussia Berlin Dauergast im "Hans Rosenthal Stadion".



- 23.02.2019 - Aktualisiert am 01.11.21

@Las Palmas | Gran Canaria, Spanien

Gut 4 Stunden Flug ist die Kanarische Insel Gran Canaria von Deutschland entfernt. Palmen, Sandstrände und unverwechselbare Natur sind bereits im Anflug auf die Insel gut zu sehen. Im Hotel angekommen wird erneut die Tagestour gecheckt. Mit dem Bus geht es für 1,40 € vom Strand 'Playa de las Canteras' im Nord-Westen der Stadt zum Estadio. Bei angenehmen 25 °C und wolkenfreiem Himmel genieße ich die kanarische Mittagssonne im Bus. Nach knapp 40 min Fahrtzeit steige ich an der Station 'Pintor Felo Monzón' aus und spaziere die letzten Meter Richtung Stadioneingang der Südtribüne. Im Fanshop frage ich ob es möglich sei für zwei, drei Minuten auf der Südtribüne herumzulaufen und Fotos zu schießen. Nach kurzem zögern wird mir dann doch das Tor geöffnet. Der Mitarbeiter wartete dort und ließ mich nicht unbeobachtet. Im Augenwinkel sah ich, dass dieser Shop-Mitarbeiter in den Fanshop hinein gerufen wurde. Somit hatte ich ganze 10 min um das Stadion zu bestaunen und zu fotografieren. Ein spanisches 'Mister, Sir! Please come now.' zitierte mich dann aus dem Oval. Glücklich versuchte dennoch irgendwo ein 'Schlupfloch' oder eine unbeaufsichtigte Stadionmauer zu finden, vergeblich. Stattdessen landete ich bei einem Junoiren-Ligaspiel von UD im 'Campos anexos Ciudad Deportiva Siete Palmas', welches direkt an der nördlichen Tribüne dran liegt. Viel gesehen habe ich nicht, da ich mit der Kamera recht auffällig war und zeitig vom Sicherheitspersonal rausgeschickt wurde.

Fakten:

Stolz und glücklich waren die Fans von UD Las Palmas auf Gran Canaria als sie am 08. Mai 2003 endlich ihr neues Stadion betreten und besichtigen konnten. Die Vereins- und Inselfarben blau und gelb sind sehr präsent und finden sich genau so gut auf den knapp 32.400 Sitzplätzen wieder wie der übergroße 'Gran Canaria' Schriftzug auf der Gegentribüne. Neben Fußball-Ikonen wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo haben auch Musikgrößen wie Bryan Adams, Shakira oder Sting bereits das frenetische Publikum der Canarios (Name für die Bewohner Gran Canaria's) im weiten Oval kennengelernt. Um vom Kreuzfahrtsschiffsterminal zum größten Mehrzweck-Stadion der Kanarischen Inseln zu gelangen sind gute 25 Minuten mit dem Taxi oder 45 Min. mit dem Bus einzuplanen.

 



- 15.02.2019 - Aktualisiert am 01.11.21

@La Palma | Spanien

La Isla de San Miguel de La Palma oder kurz La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln. Die Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma ist mit einer Fläche von 44 km², seinen schmalen Uferstreifen und gut 16.000 Einwohner im wahrsten Sinne überschaubar. Angesichts des vulkanischen Ursprungs und der vielen Höhenmeter wird man mit einem 'sportlichen' Spaziergang oberwärts mit einem traumhaften Ausblick auf die Innenstadt, den Hafen, die Promenade und den grau-schwarze Sandstrand belohnt. Ungeachtet von eigentlich angenehmen 24 °C scheint es sich aufgrund des doch rauen Atlantikwindes kühler anzufühlen. Entlang der Strandpromenade kommen meine Augen aus dem staunen gar nicht mehr raus. Solch einen grau-schwarze Strand kannte ich bis dato nur aus der Karibik, aber innerhalb Europas, war mir neu. Ein orangefarbiges Fußballtorgestell packte meinen Blick. Nicht im Ernst stehen hier jetzt zwei Fußballtore?! Und doch war es so. Ein mit Holzlatten ausgelegter Weg führt mich schnurstracks zu ihnen. Obgleich fragender Blicke anderer Passanten machte ich aus voller Überzeugung und absoluter Faszination meine Fotos. Auf der Suche nach weiteren spektakulären Bolzplätzen ähnlicher Art, werde ich in mitten einer Wohnsiedlung fündig. Zwischen einem Wohnhaus und einer Garage habe ich rein zufällig den zweiten Bolzplatz gefunden. Leere Plastikflaschen, abgetragener Putz, Schlaglöcher im Boden und Löcher im Maschendrahtzaun weisen auf einen wohl vergessenden und sanierbedürftigen Fußballplatz hin, der dennoch weiter von den Kids und Teenagern genutzt wird. Ganz gleich ob Löcher hier oder dort, Hauptsache das Spielen mit dem Fußball steht im Vordergrund.

Fakten:

Unweit der Promenade und direkt am Atlantik gelegen, führt ein mit Holzlatten gelegter Weg zum spektakulärsten Bolzplatz La Palmas. Dank feinstem grau-schwarzen Sand fallen die orangefarbigen Fußballtore in Originalgröße schnell ins Auge. Entgegen des regelmäßigen starken Windes flattern die Tornetze nicht umher, sondern bleiben mit jeweils zwei, drei großen und schweren Steinen an Ort und Stelle und laden somit zum kicken der besonderen Art ein.

Hinsichtlich des vulkanischen Inselursprungs liegt der zweite Bolzplatz etwas oberhalb und nahe des Stadthafens. Diverse Treppenstufen vom Escaleras de San Telmo Park und einige Querstraßen später liegt der öffentliche Fußballplatz zwischen einem Wohnhaus und einer Art Garage. Tornetze sucht man bei beiden Toren vergeblich. Stattdessen muss die Garagenwand und ein Teil des mit Maschendrahtzaun umringten Platzes als solches herhalten. Löcher im Zaun, auf dem Boden dazu abblätternder Putz der 'Torwand' zeigen den offensichtlichen Verfall dieses Fußballplatzes.



- 10.02.2019 - Aktualisiert am 01.11.21

@Teneriffa | Spanien

Teneriffa, die größte Kanarische Insel erstreckt sich auf gut 2035 Quadratkilometern Gesamtfläche. 150 Quadratkilometern davon sind der 210.000 großen Inselhauptstadt der Tinerfeños (Name für die Inselbewohner) zuzuschreiben. Hinsichtlich des vulkanischen Inselursprungs ist Teneriffa ein Muss für alle Natur- und Gebirgsliebhaber. Selbst in Santa Cruz sind immer wieder verschiedene Höhenmeter zu überwinden. Die 60 Meter Höhenunterschied zwischen Auditorio de Tenerife und Estadio Heliodoro Rodríguez López zum Beispiel sind auf den ersten Blick nicht ersichtlich und daher auch nicht all zu anspruchsvoll. 25 min Fußweg später ist das Stadion am Horizont gut wahrnehmbar. Das Estadio erstrahlt mit seinem alt-ehrwürdigen Charme der hier und dort bereits beginnt abzublättern. Ungeachtet davon finden dennoch 24.000 CD Tenerife-Anhänger immer den Weg um ihrem Verein nah zu sein, seien es noch so viele Höhenmeter.

Direkt hinter der süd-östlichen Kurve trainieren und spielen die wohl kommenden CD-Spieler von morgen bereits heute groß auf. Der mit 1.000 Menschen kleine Fußball-Campus ist wahrzunehmen als kleine Schwester des großen Bruders Estadio. Denn können sich die Eltern, Freunde und Familien, wie beim großen Bruder, schon einmal auf den blau-weißen Sitzschalen von CD warm sitzen.

Fakten:

Drei Jahre nach der Gründung vom Club Deportivo Tenerife, im Jahr 1922, wurde am 25. Juli 1925 das Estadio Heliodoro Rodríguez López mit einem Spiel gegen den Vorläufer des UD Las Palmas feierlich eingeweiht. Zur damaligen Zeit bestand das Spielfeld aus Erde. Erst der 1952 neu ausgelegte Naturrasenbelag und das 1954 installierte Flutlicht erzeugten erstmals richtiges Fußball-Feeling. Zu Ehren ihres ersten Klubpräsidenten Heliodoro Rodríguez López trägt der CD Tenerife seine Heimspiele im gleichnamigen Stadion ihres damaligen Präsidenten aus. Von Anfang der 90er Jahre bis Mitte 2000 bekam die Heimspielstätte des CD Tenerife ihren bisher letzten großen Feinschliff. Seit dem finden bis zu 24.000 Fans einen Platz auf den blau-weißen vereinsfarbigen Sitzschalen. In einer etwas kleineren Anzahl sind die gleichfarbigen Sitzschalen auch im direkt benachbarten Campo Municipal de Fútbol Juan Santa María zu finden. Die etwa 1.000 Zuschauer kleine Arena ist die Heimat von drei unterschiedlichen Fußball-Team. Der Esférico Fútbol Club ist einer von diesen Teams. Dieser Klub ist ein von Eltern im Jahr 2012 gegründeter Verein, die Kindern bis zu ihrem Teenageralter das Fußball spielen beibringen, so dass sie schon bald im Stadion des großen Bruders vorspielen können.



- 09.01.2019 - Aktualisiert am 01.11.21

@Lissabon | Portugal

Feliz Ano Novo! Happy new Year! Frohes Neues! Hoffentlich hat das neue Jahr auch so viel auf Lager, wie das vergangene. Ich bin sehr dankbar, dass das letzte mit einem schönen Highlight endete. Am letzten Jahrestag, der angenehm warm und sehr sonnig daher kam, konnte das Estádio da Luz von Benfica Lissabon noch besichtigt werden. Angefangen an einem Stadionmodell ging es vorbei an den VIP-Logen, durch die Heimkabine und final in Richtung Spielertunnel. Dieses Gefühl, wenn man sich dann umsieht ist in jedem Stadion gleich - umwerfend. Und das, obwohl das Stadion komplett leer war. Bereits im Tunnel und während des Staunens durchs weite Rund hörte man ein sogenanntes 'Glucksen'. Der Guide führte uns wenige Minuten später und als zusätzliches Highlight weiter zum lebendigen Benfica-Wappentier. Die drei Adler mit dem Namen Vitoria (zu deutsch: Sieg) sind, ähnlich wie bei Eintracht Frankfurt, bei jedem Heimspiel mit dabei und dienen als lebendes Maskottchen.

Vom Bahnhof Colégio Militar/Luz ging es anschließend und direkt zum nächsten Halt, dem Estádio José Alvalade XXI von Sporting Lissabon. Die Stadionnahe Haltestation Campo Grande erinnerte einen an den S-Bahnhof Warschauer Straße in Berlin. Wenn man auf dem Weg zur Arena ist, ist das Einkaufszentrum nur eine Steinwurf entfernt. Der feine Unterscheid ist dennoch, dass das Shoppingcenter in das Stadion intrigiert ist. Vergleichbar ist dies mit den modernsten NFL-Stadien oder dem bald neuem Estadio Santiago Bernabéu von Real Madrid. Am Stadion selbst musste ein versperrter, ferner Blick ins Innere reichen. Aus Feiertagsgründen konnte leider keine Tour am letzten Jahrestag stattfinden. Freudestrahlend ging ich jedoch zur Bahn und genoß am Tajo die letzten Sonnenstunden mit den Bildern beider Stadien.

Fakten:

Das Stadion des Lichts, allgemein bekannt als Estádio da Luz von Benfica Lissabon, fasst ganze 65.000 und das Estádio José Alvalade XXI, von Sporting Lissabon, gute 50.000 Fans. Beide Stadien befinden sich im nordwestlichen Teil und unmittelbar in der Einflugschneise des Flughafens der portugiesischen Hauptstadt. Die 550.000 Einwohner große Stadt ist klar auf geteilt in Benfica und Sporting. Wenn sich die rivalisierenden Fanlager auf den 2,5 km kurzen Fußmarsch Richtung jeweiliges Stadion machen, ist jeder ersehnte Derbyspieltag gleichbedeutend mit einem Extrafeiertag. Während das Estádio José Alvalade XXI (benannt nach dem Sporting-Gründer) rein für den Fußball genutzt wird, können im Estádio da Luz zusätzlich Konzerte stattfinden.



- 18.08.2018 - Aktualisiert am 01.11.21

@Barcelona | Spanien

Als Bordfotograf einer deutschen Reederei möchte man meinen sich seine Ausflüge selbst aussuchen zu können. Ich hatte das Glück des Tüchtigen, wohl eher des Nervenden, und durfte endlich in den Bus Richtung Camp Nou. Dem Mekka des Fußballs so nah. Zusammen mit den Passagieren und einem Guide begann die Tour im Vereinsmuseum des F.C. Barcelona. Vorbei an einer endlos scheinenden Trophäen Glasvitrine, originalen Gründungs-schriftstücken, allen Trikots von Lionel Messi oder Ronaldinho finden wir uns im mit Fan-Gesängen beschalten Spielertunnel und endlich auf dem Grund des Camp Nou's wieder. Ein wahrhaftiges 'Wow' und 'Krass' ist von mir und allen Anwesenden im weiten Rund leise zu vernehmen. Ausverkauftes Stadion, Fanrufe, eine "überkranke" Choreografie der Fans, Applaus, Zujubel - jeder Fußballer und Fußball-Fan träumt von diesem Moment, wenn er aus dem Spielertrakt ins Stadion läuft. Mit Blicken von links nach rechts und tiefen Atemzügen, kniete ich mich hin und meine Hand streichelt sanft die Spitzen des 'heiligen Rasens', ich bekomme Gänsehaut. Nach zich Erinnerungsfotos wird unsere Tour fortgesetzt und wir landen auf den Plätzen der Presse. Blickt man von dort Richtung Spielfeld wirkt das Spielfeld wie ein Kleinfeld. Optisch wird der letzte Rang der Gegentribüne von dem Dach direkt über uns verdeckt. Ein letzter Augenschwei und die Tour ist vorbei.

Fakten:

C. d'Arístides Maillol 12, 08028 in Barcelona, Spanien, das ist die Adresse, hier befindet sich der Fußballtempel aller Fußball-Fan weltweit. Das Camp Nou oder auch Nou Camp (übersetzt 'Neues Spielfeld') ist seit der Vollendung und Eröffnung im September 1957 das Zuhause vom F.C. Barcelona. Das reine und vereinseigene Fußballstadion biete für sage und schreibe 100.000 Zuschauer einen Platz, Wahnsinn! Neben dem Vereinsmuseum vom FCB und einer katholischen Kapelle befindet sich eine 7.500-Zuschauer große Mehrzweck-Ballspielhalle für die Sparten Basketball, Handball, Futsal und Rollhockey und sogar eine Eishalle im Stadionareal.



- 02.08.2018 - Aktualisiert am 01.11.21

@Palma | Mallorca, Spanien

Als inoffizielles Bundesland Nummer 17 hat Mallorca weit aus mehr zu bieten als sich als eine typisch-sommerliche Trink- und Partyinsel zu präsentieren. In der südlichen Gemeinde Campos, zwischen der Stadt Ses Covetes und dem Urlaubsort Colonia Sant Jordi, zum Beispiel erstreckt sich der mit drei Kilometer längste Sandstrand 'Es Trenc'. Die feinsandigen Dünen runden förmlich diesen karibisch angehauchten Fleck Mallorcas wundervoll ab. Naturliebhaber, Kulturinteressierte und 'sommerliche Nichts-Tuer' kommen somit vollkommen auf ihre Kosten und genießen das abwechslungsreiche Angebot der Insel, sowie die Partygänger das aufregende Nightlive der Inselhauptstadt Palma für sich genießen. Mit einem gemieteten Fahrrad begleiten einem so gut wie überall Palmen am Wegesrand. Vom Hafen aus sind es mit solch einem fahrbaren Untersatz dann gute 40 min und mehrere Höhenmeter bis das Estadi de Son Moix final zu sehen ist. Einen richtigen Einblick in das 1999 eröffnete Stadion zu erhaschen erweist sich als schwierig. Meterhohe, verschlossene Tore, Zäune und Sichtschutzwände lassen mich höchstens in die jeweiligen Oberränge blicken. Ich lass' mich nicht entmutigen und mach' das beste draus, getreu dem Motto "Vordergrund macht Bild gesund.".

Fakten:

Das Estadi de Son Moix, im Nord-Westen von Mallorca's Inselhauptstadt Palma gelegen, hat Platz für 23.100 Zuschauer. Wie in Spanien üblich, sind dies alles Sitzplätze. Gekleidet mit roten Trikots, schwarzen Hosen und schwarzen Stutzen durfte der beheimatete Fußballverein Real Club Deportivo Mallorca seit der finalen Eröffnung 1999 bereits den F.C. Barcelona oder Real Madrid mehrmals begrüßen und groß aufspielen. Im Wechsel mit regelmäßig stattfindenden Leichtathletikevents teilt sich der Spanische Pokalsieger von 2003 das stadteigene Stadion.



- 27.07.2018 - Aktualisiert am 01.11.21

@Ajaccio | Frankreich

Richtung Ende meiner Zeit als Bordfotograf einer deutschen Reederei ließ ich das Vergangene Revue passieren und lächelte. Obwohl ich an manchen Orten, wie Barcelona, Palma oder Ajaccio, in den letzten vier Monaten einmal pro Woche war, führte mich mein Weg nie zu den selben Plätzen. Egal wo das Schiff Halt machte ich lieh mir entweder einen Scooter oder ein Fahrrad aus und erkundigte die Ort- und Landschaft auf eigene Faust. Wenn ich meinte ein cooles Fotomotiv gesehen zu haben, hielt ich einfach an. Gute 20 Mal dockte ich dabei an Frankreichs Mittelmeerinsel Korsika und ihrer Hafen- und Hauptstadt Ajaccio an. Nach getaner Frühschicht ging es mit meiner Kamera um die Schulter gehängt zu meinem, mittlerweile Vertrauen, Scooter-Vermieter und fuhr mit jenen Scooter über die Insel. Als ich mich erstmals auf machte zum Stadion des AC Ajaccio, dem 

Stade François-Coty meinte es der Regen-Gott mit der Natur zu gut. Es gießte ununterbrochen. Nur mit T-Shirt und kurzer Hose bekleidet suchte ich hier und dort einen überdachten Warteplatz. An manchen Plätzen waren Katzen meine Mit-Wartenden. Am Stadion angekommen hörte der Regen für eine kurze Zeit auf. Vom Scooter angestiegen, konnte ich leider nicht ganz rum lang spazieren, geschweige denn einen richtigen Blick ins Innere werfen. Nichtsdestotrotz, wie man im Fußball-Gagon sagt, probierte ich Fotos zu schießen, die auch etwas das Land Frankreich repräsentieren, und hielt amüsante Fußball-Sticker fotografisch fest.

Fakten:

Das Stade François-Coty bietet rund 13.500 Fans einen Steh- oder Sitzplatz, wurde zuletzt von 2008 bis 2010 renoviert und ist ein reines und vereinseigenes Fußballstadion. Eigentümer ist seit der Erbauung 1969 der korsische Hauptstadtklub AC Ajaccio (Athletic Club Ajaccien). Möchte man Heimspiele vom AC verfolgen, so werden vom Hafen gute 10 Minuten mit dem Auto, 15 min mit dem Rad oder rund 45 min mit dem Fuß benötigt. Mit seinen vier Flutlichtmasten ist seine ganze Pracht vor allem Abends nicht zu übersehen. Der AC selbst pendelt zwischen der französischen ersten und zweiten Liga, daher sind deren Heimspiele, auch aufgrund des Stadtrivalen Gazélec FC Ajaccio, eher mäßig. Als Zweitplatzierter erfolgte der letztmalige Aufstieg in die Ligue 1 2011, hielt ganze drei Spielzeiten. Die Ligue 2 seit jeher die aktive Liga.



- 20.04.2018 - Aktualisiert am 01.11.21

@Fort de France | Martinique, Karibik

Wird der Ort 'Karibik' beim Essen mit Freunden zum Thema, sind die ersten und meist genannten Begriffe endlose Strände, palmengesäumte Promenaden, karibische Lebenslust, Kokosnussmilch trinken und pure Entspannung nicht weit. Das Amerikanische Mittelmeer ist zu dem berühmt berüchtigt für sein schier niemals endenden Sommer und dient sogar als preisgekrönte Filmkulisse (Fluch der Karibik). Mit meiner Fotokamera um die Schulter gehängt passiere ich kleine Verkaufsstände mit selbst gemachten Schmuck für jung und alt, durchquere kleine Gassen und laufe an typisch-tropischen und kunterbunten Häusern vorbei. Am Ende des Weges suche ich ein Taxi auf. Ein Taxifahrer steht angelehnt auf seiner Motorhaupe, er bemerkt mich. 'Bonjour Messieurs. Bienvenue à Fort de France.' begrüßt mich ein etwa 60-jährige Mann. 'Merci Messieurs.' erwiderte ich freundlich. 'Einmal zum Stadion, bitte.', sagte ich ihm dann auf Englisch. 'Zum Stade Pierre Aliker meinen Sie? Klar.'. Keine 10 min später und ich stand vor dem nördlichen Eingang des Stade Pierre-Aliker. Einen Zugang ins Stadioninnere suchte ich vergeblich. Netterweise wartete der Taxifahrer auf mich, was mir ganz gelegen kam, den auf Inseln kennt man sich untereinander. Er sah jemanden auf dem Stadion raus kommen, sprach denjenigen an und gab mir dann das Zeichen, dass ich kurz rein könne. 'Merci Messieurs.', bedankte ich mich. Begeistern und glücklich blickte ich umher. Aber weiter als bis zum Tornetz durfte ich nicht. Auf der Rückfahrt erzählte mir der Taxifahrer das ich der erste Touri sein, der freiwillig zum Stadion chauffiert werden wollte. Wer weiß, vielleicht komme ich ja wirklich irgendwann wieder, z. B. wenn die französische Nationalmannschaft mal wieder hier spielt. 

Fakten:

Der karibische Inselstaat Martinique, mit seiner 78.130 Menschen großen Hauptstadt Fort de France, beheimatet das Stadion 'Stade Pierre-Aliker'. Zur Eröffnung am 10. Juni 1993 des Mehrzweckstadions und Anfang November 2005 gastierte jeweils die französische Fußball-Nationalmannschaft für Freundschaftsspiele hier. Extra aus Europa eingeflogen kamen Weltfußballer wie Nicolas Anelka, Djibril Cissé und Thierry Henry, um hier Freundschaftsspiele zu absolvieren. Obwohl das Stadion platz für 18.000 Fußball-Fans hat, war es 2005 mit (nur) 16.210 Fans nahe zu ausverkauft. Das letzte große sportliche Groß-Event war die Endrunde der Fußball-Karibikmeisterschaft 2017, bei der Martinique Platz 4 errungen konnte. Aktuell wird das Stadion eher für politische sowie kulturelle Veranstaltungen genutzt.



- 14.10.2014 - Aktualisiert am 01.11.21

@München

Von Ende 2013 bis vergangenen Sommer durfte ich Teil der 1,4 Mio. Menschen in München sein. Eine recht ereignisreiche und erfolgreiche Zeit ging mit einem selbstkreierten 15 min TV-Beitrag ("Das WM Quiz 2014") zu Ende. Um sportlich fit zu bleiben fuhr ich meistens mit dem Auto zum Olympiapark, lief eine Stunde durch den Park und ging eine weitere Stunde in die Schwimmhalle. Es war wohl das Olympiastadion, welches ich jeden Samstagmorgen sehen "wollte". Nach getanem Workout setze ich mich auf den Olympiaberg, blickte auf das Stadion hinab und schrieb u.a. diese Beobachtung auf: 

Typische Sightseeings für normale Touri in München? Marienplatz, Frauenkirche, Schloss Nymphenburg, Stachus, Odeonsplatz.

- Typische Sightseeing für Fußball-Fans? Allianz Arena, Olympiastadion, Grünwalder Stadion.

Magisch und einziehend mögen alle Punkte sein, aber in Stadien werden Erinnerung, Erlebnisse oder Enttäuschungen gleichermaßen geteilt. Beispiel Allianz Arena: Jeder weißt wohl noch, wo er 2006 das WM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica in der Allianz Arena und das Wahnsinns-Tor von Philipp Lahm oder gar das verlorene CL-Finale "Dahaom" (Bayern gegen Chelsea London) gesehen hat. Beispiel Olympiastadion: Als 1993 geborener Junge kommt mir die deutsche Meisterschaft vom SV Werder Bremen als erstes in den Sinn, weil ich 2003/2004 erstmal bewusst mit dem Fußballsport in Berührung kam. 

Welche sportlichen Ereignisse hier oder dort noch folgen, mögen es schöne und (positiv) unvergessliche werden.

Fakten:

Gelegen am Autobahnkreuz München-Nord, im Münchner Stadtbezirk Schwabing-Freimann in der Fröttmaninger Heide und rund 10 Kilometer Luftlinie vom Marienplatz entfernt ist die reine Fußballarena kaum zu übersehen. In Fan-Kreisen wird die Arena auch Fröttmaninger Arena genannt. Mit seinen  1.056  von 2.760 beleuchteten Folienkissen wird die Allianz Arena vor allem Abends zum Hingucker. Wenn sich zu jedem Heimspiel des FC Bayern München gut 75.000 Fans auf Weg in diesen Fußballtempel machen, haben sie schon ein gewaltigen Marsch hinter sich. Gute 15 min braucht man vom Hauptbahnhof bis zur Stadionhaltestelle 'Fröttmaning' und weitere 15 min sind zwangsläufig einzuplanen um endlich am Eingang der Arena zu stehen, obwohl sie vom U-Bahnhof schon so nah erscheint, ein Katzenspruch, weit gefehlt.

Fakten:

Historisch, nostalgisch, Kult, einzigartig - das Münchner Olympiastadion im Olympiapark. Eine Augenweide für alle Fußballfans. Pünktlich zu den Olympischen Spielen in München 1972 wurde dieses unikate Schmuckstück fertiggestellt. Am Ende der Saison 2003/2004 wurde hier der SV Werder Bremen deutscher Meister und 1997 der BVB Champions League Sieger. Besonders hervorzuheben sind neben den knallgrünen Sitzschalen im weiten Rund auch das sogenannte 'Zeltdach', welches die Olympiahalle und die Olympia-Schwimmhalle überspannt. Den besten Panoramablick hat man vom Olympiasturm. Wer es kostenlos genießen möchte, erobert den Olympiaberg für sich. Bei wolkenfreiem Wetter ist sogar der weite Blick zur Allianz Arena möglich.



- 20.07.2014 - Aktualisiert am 01.11.21

@Seattle | Washington, USA

Noch im kompletten Rausch des WM-Sieges unserer DFB-Elf in Brasilien, aber von vorne:

Ende Mai entschloss' ich eine Reise nach Seattle zu machen, weil dort ein Bekannter von uns lebt. Gefragt, gebucht und geflogen - am 04. Juli. Ausgerechnet dann als Deutschland im Viertelfinale gegen Frankreich spielte. Auf dem 9-Stunden-Flug konnte ich irgends nachschauen, wie es aktuell steht. Nach mehrmaligen hin und her mit den Stewardessen erfuhr ich auf 12.000 Meter Höhe endlich die erlösende Nachricht und freute mich als wohl einziger im ganzen Flieger über das Weiterkommen. Erleichtert landete ich in Seattle. Mein erste Mal in den USA, here we go. Gegen Ende meiner zwei Wochen USA-Aufenthalt bekam ich von meinem Guestfather gleich zwei Stadienbesuche geschenkt: Einmal ging es zu einem Mariners-Baseball-Spiel und einmal zum Testspiel-Kick der Seattle Sounders gegen Tottenham aus London. Wir saßen recht weit oben, so dass wir eine sehr guten Überblick hatten. Neben typischen Bier gab es tatsächlich auch Hot Dogs, Popcorn oder Nachos, was zur Hölle?! Da dachte ich schon, ich hab' alles gesehen. Am Ende stand es 3:3, soweit nichts besonders, doch in den USA werden selbst die Tore des Heimteams bei Testspielen so zelebriert, wie ich es vorher irgendwo anderes bisher erlebt hatte. Bei allen drei Toren der Sounders knallte ein unfassbar lautes Feuerwerk durch das Stadion. Vor allem beim ersten Tor für die Sounders habe ich mich echt sehr erschreckt, aber bin meinem Guestfather unendlich dankbar für dieses Erlebnis und die zahlreichen Eindrücke. "That's why the USA are so special." - Ken, Guestfather.

Fakten:

Das LUMEN Field Stadium (von 2011 bis 2020 besser bekannt als CenturyLink Field) in State Washington's Capital Seattle liegt unweit der Hafencity und noch näher am direkt benachbarten T-Mobile-Park (von 1999 bis 2018 besser bekannt als Safeco Field) der Seattle Mariners (Baseball). Seit Juli 2002 können rund 72.000 bei NFL- und max. 67.000 'Seattleite' (Name für Personen die in Seattle beheimatet sind) sowohl die Heimspiele der Seahawks (American Football, NFL) als auch die des Sounders F.C. (Fußball, MLS) gebannt verfolgen. Da das NFL-Team, die Seahawks, die meisten Spiele dort austrägt wird es in Fan-Kreisen auch liebevoll 'The Hawk' genannt. Von 2011 bis 2013 durften zwischenzeitlich auch die studierenden American Football-Spieler der University of Washington im Trikot der Washington Huskies ihre Spiele im weiten Rund austragen. 



- 20.09.2012 - Aktualisiert am 01.11.21

@Malta

Die Zeit verfliegt, wie manches Fußballspiel. Schon zwei Wochen ist meine Reise nach Malta her und was für Eindrücke ich sammeln konnte. Ich durfte die Insel, die Menschen und das Essen kennenlernen, obwohl eigentlich eine Woche intensiver Englisch-Sprachkurs angedacht war, nunja. Vor Ort hatte ich nur den Airport-Transfer und mein Hotel für die nächsten 7 Tage, hieß, ich musste mir auch alles selbst organisieren. Ob geführte Tagestouren oder eine eigenständige Tour über die Insel. Vor allem letztes ist immer spannend und aufregend, da man doch an Orte gelangt, die weit weg von typisch-touristischen Attraktionen sind. Bestes Beispiel ist hierbei das maltesische Nationalstadion, welches im Ort Ta' Qali steht. Bei 35 °C und kaum Schatten fuhr ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln direkt Richtung Stadion. Bereits aus dem Bus konnte ich das Stadion erkennen. Wenige Meter nach der Busstation war ich dann auch endlich da. Ganze dreimal bin ich um jenes Stadion rumgelaufen, auch um gucken, ob keiner mich sieht. Da die Stadiontore mit Blickschutz blockiert waren. Dennoch sah ich Möglichkeiten, um doch noch Fotos zu machen. Selbstbewusst und erkannt bin ich auf die Stadionmauer und anschließend auf die Zäune hochgeklettert, musste mich vorbeugen und sogar auf einen Bein balancieren um mit meiner kleinen Kompaktkamera meine Bilder zuschießen. Zufrieden zog ich von dannen und führte meine selbstkreierte Tagestour weiter. 

 

Fakten:

Das Grawnd Nazzjonali auf der Mittelmeer-Insel Malta wurde im Dezember 1980 erbaut, 2002 renoviert und rund 17.800 Zuschauer finden hier ihren Platz. Neben Konzerten und der maltesischen Nationalelf wird das Stadion auch vom Hauptstadt- und bekanntesten Fußball-Club Maltas dem Valletta F.C. regelmäßig für Heimspiele genutzt. Da die Insel mit knapp 320 km² recht klein ist, sind die jeweiligen Wege von A nach B auch recht kurz.


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